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Undarstellbares im Dialog |
Diese 1997 im Rodopi-Verlag Amsterdam/Atlanta erschienene philosophische Publikation ist ein Beispiel für eine ideelle Kooperation zwischen NET e.V. und einer unabhängigen Gruppe von Herausgebern. NET e.V. stand mit den Herausgebern in Verbindung und bestätigte für mögliche Spender die Gemeinnützigkeit des Publikationsvorhabens. Die Spender erhielten steuerbegünstigende Spendenquittungen.
Der Band beinhaltet eine Auswahl von Vorträgen, die im Rahmen einer von NET e.V. in ideeller und praktischer Kooperation unterstützten, deutsch-französischen philosophischen Kolloquienreihe gehalten wurden.
Auszug aus einer Rezension in Das Argument, Nr. 229, 1999:
“Alles in allem dokumentiert sich eine schöpferische Vielstimmigkeit, wie sie für grenzübergreifende und via Grenzen verbindende Gesprächszusammenhänge gewiss nicht die Regel ist, sondern eine Ausnahme. Die Kolloquien sollen fortgesetzt werden, von daher kann man auf weitere Dialoge gespannt sein.”
Das Argument, 229 (1999)
Das Argument, 229 (1999)
Thomas Bedorf, Georg Bertram, Nicolas Gaillard und Timo Skrandies (Hg): Undarstellbares im Dialog. Facetten einer deutsch-französischen Auseinandersetzung, Amsterdam/Atlanta 1997.
Inhalt
Vorwort. Einleitung - Ansätze dialogischer Rationalität. TEIL I: ZUM STAND DES DIALOGS. Françoise DASTUR: Das Denken des Anderen: Eine französische Besonderheit? Peter KEICHER: Doktrinales und dialogisches Philosophieren. James Murray MURDOCH: Der undarstellbare Klang. Derridas Kritik an Hegel in “Glas”. Georg W. BERTRAM: Geschichte (um)schreiben. Prolegomenon zu einem Dialog zwischen einer Theorie der Diskurse (Foucault) und Dekonstruktion (Derrida). Hans-Dieter GONDEK: Dekonstruktion und Übersetzung. TEIL II: EINBRÜCHE DES UNDARSTELLBAREN. Georg W. BERTRAM / Stefan BLANK: “Theoriepolitik” - das Widerspiel der Diskurse. Marion PICKER: Darstellung als Entsprechung. Die Idee, das Wort “Glück” in Walter Benjamins “Theologisch-Politischem Fragment”. Nicolas GAILLARD: Die negative Utopie oder Das Konzept der Utopie bei Theodor W. Adorno. Olivier AMMOUR-MAYEUR: 'Plus-Autre' - Für eine Poetik der sexuellen diff-errance. Georges BLOESS: Innere Stimme und innerer Blick. Zur Zwiesprache des Schöpferischen. TEIL III: DIALOGE MIT UNDARSTELLBAREM. Thomas BEDORF: Das Andere als Versprechen und Anspruch. Annäherungen an Adorno und Levinas. Agata ZIELINSKI: Die Andersheit als “Handlungsweise”. Eine imaginäre Husserl-Lektüre von Michel de Certeau. Renate KAPPES: Kann Literatur ihr Geschlecht sagen? Milo SWEEDLER: Das Subjekt des Desasters oder Vom Desaster als Sujet. Thorsten WAGNER: Das Ereignis der freien Improvisation. Überlegungen zur Ästhetik frei improvisierter Musik vor dem Hintergrund einer Lyotard-Lektüre. Timo SKRANDIES: Vom Igel in “vorläufiger gegenwart”. Thomas KNÖFEL: Überleben. Über das Absurde; heute. EPILOG. Jean-François LYOTARD: Marie in Japan.
