tacho, Zeitschrift für Perspektivenwechsel
Zur Geschichte der Zeitschrift
Die Zeitschrift tacho wurde 1990 gegründet. Sie erschien seit 1991 im Wolfgang Höhne Verlag. Die Initiative zur Gründung der Zeitschrift entstand am philosophischen Institut der Universität Karlsruhe. Mehrere Studierende der geisteswissenschaftlichen Fakultät beteiligten sich an den editorischen und praktischen Arbeiten, die mit der Publikation einer Zeitschrift verbunden sind. Seit der dritten Ausgabe wurde die äußere Form des tacho von einem renomierten Gestaltungsbüro entworfen. Seit der vierten Ausgabe inserierten in tacho angesehene Zeitschriften und Verlage. Seit der vierten Ausgabe erstreckte sich der Vertrieb auf den gesamten deutschsprachigen Raum und mehrere Länder innerhalb und außerhalb Europas. Dies ist als eine Bestätigung des qualitativen Anspruchs des tacho zu sehen und bestärkt gleichzeitig die Verbindung zu den Zielsetzungen des NET e.V.. Vielen jüngeren Autoren konnte ein anspruchsvolles Forum der Veröffentlichung geboten werden. Obwohl keine Autorengehälter bezahlt wurden, haben auch etablierte Autoren die ideellen Ziele des tacho immer wieder durch Beiträge unterstützt.
Als der Herausgeber der Zeitschrift eine Arbeitsanstellung als wissenschaftlicher Assistent angetreten hatte, blieb ihm nicht mehr genügend Zeit für die editorischen Arbeiten, die mit der Herausgabe und Herstellung des tacho verbunden sind. Die Zeitschrift wurde dann nicht mehr weitergeführt. Da tacho an den Maßstäben einer philosophischen Zeitschrift gemessen hohe Auflagen erzielte, und somit ein erfolgreiches Projekt darstellt, das Zuspruch und Unterstützung von verschiedener Seite erfuhr, wird erwogen, das Projekt in Form einer Edition fortzuführen, wenn Zuwendungen oder neue Kooperationen dies erlauben.
Zielsetzungen
tacho dient der Förderung und Verbreitung des zeitgenössichen, philosophischen Diskurses, wobei der interdisziplinäre Austausch mit anderen Wissenschaften begrüßt wird und insbesondere Beiträge zur Medientheorie willkommen sind. Ein weiteres wichtiges Anliegen der Zeitschrift ist die Förderung des deutsch-französischen Philosophie-Dialogs.
Philosophie soll im tacho in aktuellen, lebensweltlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenhängen thematisiert werden. Im Rahmen wechselnder Themen sollen jedoch auch “Fremdsprachen” aus mehr oder weniger verwandten gesellschaftlichen, wissenschaftlichen oder künstlerischen Bereichen ein Forum finden. tacho enthält hauptsächlich Beiträgen in deutscher Sprache; in der vierten Ausgabe wurden wurden auch einige Beiträge in englischer und französischer Sprache veröffentlicht. Die Zeitschrift enthielt ausschließlich Erstveröffentlichungen.
tacho erschien ungefähr einmal pro Jahr. Jede Ausgabe war einem bestimmten Thema gewidmet. Die Themen wurden von der Redaktion ausgewählt, wonach zur Einsendung von Beiträgen eingeladen wurde. Die interessantesten Beiträge wurden veröffentlicht. Autorengehälter wurden nicht bezahlt. Austauschanzeigen mit bedeutenden deutschen Philosophie-Zeitschriften haben gezeigt, daß tacho trotz der nur jährlichen Erscheinungsweise von alteingeführten Zeitschriften als eine qualitativ gleichrangige Publikation angesehen wurde.
Ausgaben



tacho 1
Deutschland Deutschland
Karlsruhe 1990
86 Seiten, 5 €.




tacho 2
Krieg Sprache Medien
Karlsruhe 1991
144 Seiten
tacho 2 ist vergriffen und nicht mehr bestellbar.





tacho 3
Medien Kunst Kommunikation
Karlsruhe 1992
208 Seiten, 7,50 €.





tacho 4
Körper Kunst Geschwindigkeit
Karlsruhe 1994
192 Seiten, 7,50 €.





tacho 5
Jean-François Lyotard
Karlsruhe 1995
96 Seiten, 7,50 €.


Bestellungen können an NET e.V. oder an den Wolfgang Höhne Verlag, Rudolfstr. 26, 76131 Karlsruhe (Tel./Fax: 0721/696115) gerichtet werden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Bearbeitung Ihrer Bestellung sich etwas verzögern kann, weil das Erscheinen der Zeitschrift bereits einige Jahre zurückliegt und gegenwärtig nur noch vereinzelte Bestellungen eintreffen.